China-Aufenthalt 2015

30. Oktober 2015 | General | Keine Kommentare

eb4ca57c-4a08-44ef-8e06-2a243b06cdfeIm Rahmen des Moduls „Informatik-Projekt“ machten wir, eine Gruppe deutscher Studierender mit Professor Dr. Falkenberg sowie weiteren Begleitpersonen, uns Anfang Oktober 2015 auf den Weg zu unserer Partner-Universität, der Henan Normal University, in Xinxiang, China. Im April diesen Jahres waren die chinesischen Studierenden zu Gast in Deutschland, um gemeinsam mit uns deutschen Studierenden die Erweiterung der Kollaborationsplattform zu besprechen, zu planen und erste Arbeiten durchzuführen.

12140859_1199331996749494_3976417333454859196_oBevor wir Xinxiang erreichten, waren wir zunächst einige Tage in Shanghai, der größten Wirtschaftsmetropole Chinas und einer der größten Städte der Welt. Noch am Abend der Anreise lernten wir die einheimische Küche in einem chinesischen Restaurant kennen. Typisch für China erhält nicht jeder sein eigenes Essen, sondern es werden verschiedene Gerichte auf den Tisch auf eine drehbare Platte gestellt. Jeder kann sich von allem bedienen. Anschließend gingen wir auf Stadterkundung, zum Beispiel zum Shanghaier Theater und dem Shanghaier „Bund“, der historischen Uferpromenade am Fluss Huangpu. Von dort aus bietet sich ein guter Blick auf den Shanghai Oriental Pearl Radio & TV Tower sowie das Shanghai World Financial Center. Bei Nacht sind die Gebäude unterschiedlich beleuchtet. Shanghai wird als Finanz- und Handels-Capital bezeichnet, ein Tor, das China mit der Welt und die Welt mit China verbindet. Wir besuchten ebenso Shanghais bekannteste Einkaufsstraße Nanjing.  Der zweite Tag in Shanghai startete mit dem Besuch des Yuyuan Garden, dem bekanntesten traditionellen chinesischen Garten in Shanghai. Er hat eine Gesamtfläche von 50 000 m² und stammt aus der Ming-Dynastie aus dem 16. Jahrhundert. In Pudong besichtigten wir den 468 m hohen Fernsehturm „Perle des Ostens“. Dieser hat drei Plattformen, wobei die oberste in 350 m Höhe liegt und als „Raumkapsel“ bezeichnet wird. Die mittlere Plattform auf 267 m war unser Ziel. Eine weitere Sehenswürdigkeit war Xitang, ein typisches Südchina-Dorf, eine Art Wasserstadt. Sie ist durch zahlreiche Flüsse, Brücken, Gassen und Wandelgänge geprägt. Antike Läden, Wohnhäuser und Tempel zieren die Wandelgänge.

11050240_1199332520082775_8731692319478753832_oVon Shanghai ging es schließlich mit dem Zug nach Zhengzhou, der Hauptstadt der Provinz Henan, und dann mit dem Bus weiter nach Xinxiang. An der Henan Normal University besuchten wir vormittags einen chinesischen Kultur- und Sprachkurs. In den Nachmittagsstunden fand der mehrstündige Workshop mit den chinesischen Studierenden statt. Es gab drei Projektgruppen, die sich jeweils aus chinesischen und deutschen Studierenden zusammensetzten. Während sich eine Gruppe damit beschäftigte, die Vorgaben des Corporate Design beider Hochschulen in einem gemeinsamen Entwurf zu vereinen, entwickelte eine andere Gruppe eine Möglichkeit, Videos auf die Plattform hochzuladen und zu veröffentlichen. Die dritte Gruppe setzte sich mit einem responsiven Webdesign für die Webseite auseinander. Alle Ergebnisse wurden in einer Abschlußpräsentation vorgestellt. Gemeinsame Abendessen sowie abendliche Unternehmungen mit den Chinesen förderten den kulturellen Austausch. Zudem haben wir in der näheren Umgebung zum Beispiel das Kangbaiwan Manor, einen Herrensitz mit mittelalterlicher Architektur besichtigt sowie den Taihang Mountain mit seiner schönen Landschaft erklommen.

Unser China-Aufenthalt endete mit dem Besuch von Beijing. Für die Kauffreudigen unter uns war die Wangfujing Einkaufsstraße eine willkommene Gelegenheit, die letzten Yuan loszuwerden. Die Besichtigung der chinesischen Mauer, der Verbotenen Stadt sowie des Tiananmen Square, dem Platz des himmlischen Friedens, rundeten die kulturellen Eindrücke von China ab.

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